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Digitale Krankenakte schnellstmöglich einführen

Erschienen am 18. August 2020

Befürworter loben die Vorteile im Tagesgeschäft wie im Notfall, Gegner fürchten Lecks in den Systemen, die hinter der digitalen Krankenakte oder mit einer Historie versehenen Krankenversichertenkarte stehen.

Wir Deutschen neigen dazu, die Bedenken zu pflegen, statt sie auszuräumen. Und die Vorteile in Frage zu stellen, statt sie zu heben. Dabei wäre es wesentlich effektiver, Datenschützer, IT-Spezialisten und die erfahrensten Prozessmanager der Gesundheitswirtschaft an einen Tisch zu bringen, um übergreifend nutzbare Systeme zu entwickeln, die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Zudem müssten diese regelmäßig überwacht und neuen Erfordernissen angepasst werden.

Die Vorteile für die Patienten, für die Ärzte, die Kliniken und die Krankenkassen sind enorm; Fehlbehandlungen können vermieden, Reaktionszeiten deutlich verkürzt werden und vor allem Zugriffsrechte klar definiert werden. Wenn die Technik entwickelt ist, gilt es zudem, die Akzeptanz zu steigern. Da wir in unserem Gesundheitsdatenschutz-Team bei ds² auch große Krankenhausbetreiber betreuen, wissen wir, dass wir damit beginnen müssen, für nutzenbringende Innovationen auch zu werben. Tun wir dies nicht, zerreiben wir jede Chance auf eine Verbesserung zwischen den Mahlsteinen der Zweifler.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen, wenden Sie sich bitte direkt an die Autorin oder den Autor. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

© 2020ff. by ds² Unternehmensberatung GmbH & Co. KG.

Andrea Backer-Heuveldop

Andrea Backer-Heuveldop

LLM., fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen und langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Datenschutz in Unternehmensprozessen. Die Wirtschaftsjuristin leitet den Bereich Gesundheitsdatenschutz im ds²-Team von Thomas Spaeing.

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2020-12-04T13:35:28+01:00
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